LCD-TV

Toshiba 32AV834

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LG 42LK430

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Ratgeber LCD TV

LCD oder LED- welche Art von Fernseher ist besonders geeignet für Sie? Dieser Ratgeber soll aufzeigen, wie sich diese Gerätetypen unterscheiden, welche Größen es gibt, wie es mit dem Stromverbrauch aussieht, was man als Ausstattung erwarten kann und was Sie sonst noch alles wissen müssen. Zudem stellen wir mit den neuen OLED-Fernsehern die Technologie der Zukunft vor. Röhrenfernseher werden von uns nicht näher beleuchtet, da diese als Auslaufmodelle gelten müssen - Flachbildfernseher bieten mehr Bildschirmdiagonale, obwohl sie viel dünner sind und ergo weniger Platz für sich beanspruchen; außerdem sind sie zukunftsfähig und ein Muss, wenn man für HDTV, Blu-ray-Filme oder neuere Konsolen gerüstet sein möchte.

Gerätetypen nach oben

Alle Gerätetypen, die Ihnen dieser Ratgeber vorstellt, also LCD, LED und OLED, basieren auf der LCD-Technologie. LCD steht für Liquid Crystal Display, was im Deutschen Flüssigkristallbildschirm bedeutet. Aus dem Hintergrund werden diese Kristalle beständig beleuchtet, wobei die einzelnen Bildpunkte, die über Farbzellen für Rot, Grün und Blau verfügen, ihre Farbdurchlässigkeit verändern können. Das Bild entsteht hier also letztendlich aus der Durchlässigkeit dieser Zellen und der daraus folgenden Farbmischung.

Eine Weiterentwicklung dieser Technik stellen die Fernseher mit LED-Beleuchtung dar. Hier wird der Hintergrund nicht wie bei normalen LCD-TVs von Leuchtstoffröhren, sondern von Leuchtdioden (LEDs) beleuchtet, was im Endeffekt stärkere Kontraste sowie reinere und buntere Farben zur Folge hat. Darüber hinaus sind Fernseher mit dieser Technologie in der Regel etwas dünner und verbrauchen weniger Energie, sind dafür aber auch teurer in der Anschaffung.

Die höchste Stufe dieser Technologie, die sogenannten OLED-Fernseher, stecken sozusagen noch in der Entwicklungsphase, werden also noch nicht in Serie produziert. Aus diesem Grund sind die wenigen verfügbaren Geräte im Vergleich teuer und haben dabei auch noch eine geringere Lebensdauer als LCD-Fernseher. Man kann allerdings davon ausgehen, dass diesem Gerätetyp die Zukunft gehört, denn die Vorteile liegen auf der Hand: Bei einem solchen Gerät ist keine Hintergrundbeleuchtung von Nöten, da die OLEDs (Organische Leuchtdioden) farbiges Licht erzeugen. Das macht den Fernseher im Endeffekt nicht nur dünner, er benötigt auch noch weniger Strom. Ganz nebenbei erreichen Fernseher mit dieser Technologie eine Bildqualität, die auf dem Markt bisher ihresgleichen sucht.

Bildschirmdiagonale und -format

Abgesehen vom Gerätetyp ist für viele Käufer die Größe des Fernsehers, die in Bildschirmdiagonale ausgedrückt wird, für die Kaufentscheidung maßgebend. Je größer, desto besser gilt allerdings nur bedingt; die Größe des Fernsehers sollte schon auf das Zimmer abgestimmt sein, in dem er Anwendung finden wird. Es ist nämlich ein gewisser Abstand nötig, wenn man das Bild auf einem großen Fernseher richtig auskosten möchte. Es empfiehlt sich hier, Testberichte zu lesen beziehungsweise sich selbst ein Bild zu machen, indem man beispielsweise im Elektronikmarkt den Abstand zum Fernseher einnimmt, den man voraussichtlich auch zuhause haben wird.

Bei LCD-Fernsehern sind Bildschirmdiagonalen zwischen 39 und 140 cm auf dem Markt, Fernseher mit LED-Technologie hingegen beginnen erst bei 130 cm Bilddiagonale. Als Bildschirmformat hat sich das Breitbildformat 16:9 durchgesetzt. Die wenigen OLED-Modelle, die es bisher gibt, sind mit 15-30 cm deutlich kleiner, was der Tatsache zugrunde liegt, dass größere Modelle derzeit einfach noch zu teuer zu produzieren wären.

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Bildqualität nach oben

Die nächste wichtige Frage vor dem Fernseherkauf ist die Frage nach der Bildqualität. Für diese ist zunächst die Auflösung ausschlaggebend; dabei sind 1366 x 768 und 1920 x 1080 Pixel am meisten verbreitet. Neben diesen Zahlen geistern Begriffe wie HD ready, Full HD, 1080p, 1080i herum, bei denen man leicht mal den Überblick verlieren kann. Zwar hat jeder schon mal gehört, dass HDTV für Fernsehen der höchsten Qualität steht, den Unterschied zwischen HD ready und Full HD kennen jedoch eher wenige.

HD ready” ist ein Siegel, das Fernsehern vorbehalten ist, die eine Auflösung von 720p im Vollbildverfahren beziehungsweise 1080i im Halbbildverfahren darstellen können. “Full HD” beziehungsweise “HD ready 1080p” hingegen bedeutet, dass auch 1920 x 1080 Pixel (1080p) im Vollbildverfahren dargestellt werden können.

Nun ist Full HD für das heutige Fernsehen sicher noch nicht nötig, da bisher nur wenige Programme in HD ausgestrahlt werden und diese gar nicht unbedingt die maximale Auflösung von 1080p nutzen. Wer hingegen eine der neueren Konsolen nutzen möchte oder Blu-ray-Filme sehen möchte, kommt um einen solchen Fernseher nicht herum. Und da sich auch das Fernsehen immer weiter auf diese neue Technologie einstellen wird, lohnt sich der Kauf eines solchen Fernsehers bestimmt, zumal die allermeisten Geräte heute ohnehin schon Full HD darstellen können.

Für die letztendliche Bildqualität ist jedoch nicht nur die Auflösung ausschlaggebend; auch die Helligkeit und die Kontrastverhältnisse sind Merkmale, die in das Gesamtbild einfließen. Da sich jedoch beides schwer anhand von Zahlen bestimmen lässt, ist es hier abermals ratsam, Testberichte zu den Fernsehern Ihres Interesses zu studieren.

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Ausstattung nach oben

Anschlüsse

Um mit anderen Geräten verbunden zu werden, muss ein Fernseher über bestimmte Schnittstellen verfügen. Wie beim Röhrenfernseher gehören üblicherweise mindestens zwei Scart-Anschlüsse dazu, über die man beispielsweise zu einem DVD-Player oder einer älteren Konsole Verbindung aufbaut. Für neuere Konsolen wie etwa die XBOX 360 oder auch für einen Blu-ray-Player muss der Fernseher über HDMI-Ausgänge verfügen, in der Regel sind mindestens drei davon vorhanden. Übrigens kann auch HDTV nur über einen solchen, digitalen Anschluss dargestellt werden, die üblichen Anschlüsse für analoges Kabelfernsehen reichen nicht aus.

Teilweise verfügen die modernen Fernseher auch über integrierte Kartenleser, mit Hilfe derer man dann beispielsweise auf der Karte befindliche Bilder auf den Fernsehbildschirm projizieren kann. Darüber hinaus verfügen einige Geräte über USB-Ausgänge, um mit anderen elektronischen Geräten oder Speichermedien in Kontakt zu treten und deren Inhalt auf dem Bildschirm wiederzugeben.

Sonstiges

Ein weiteres wichtiges Ausstattungsmerkmal sind die integrierten Lautsprecher des Fernsehers, die sich in ihrer Qualität stark unterscheiden können. Falls man nicht ohnehin plant, externe Lautsprecher anzuschließen beziehungsweise den Fernseher mit einer Stereoanlage zu verbinden, sollte man sich per Selbstversuch oder mit Hilfe von Testberichten von der Soundqualität überzeugen, um am Ende nicht böse überrascht zu werden.

Auch auf die dem Gerät beigelegte Fernbedienung sollte geachtet werden, da diese sich zum Beispiel in punkto Übersichtlichkeit, Tastengröße und Funktionalität voneinander unterscheiden. Dabei kann man dann auch direkt überprüfen, ob das Gerät über eine Timer-Funktion verfügt. Diese kann sich nämlich als sehr nützlich und energiesparend erweisen, wenn man zum Beispiel gerne abends fernsieht und dabei auch mal vor laufendem Gerät einschläft.

Darüber hinaus gibt es noch einige Möglichkeiten, wie man seinen Fernseher optisch vom Rest abheben kann. Dabei erfreut sich farbige Hintergrundbeleuchtung großer Beliebtheit, da sie zum Beispiel in einem ansonsten dunklen Raum die Atmosphäre eines Films noch unterstreichen kann. Einige Fernseher haben diese Funktion integriert; es ist allerdings auch möglich, eine solche Beleuchtung nachträglich anzubringen.

Stromverbrauch

In Zeiten steigender Energiepreise und zunehmender Sorge um die Umwelt ist auch der Stromverbrauch der Fernseher ein wichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung. Als Faustregel lässt sich dabei formulieren: Je größer der Bildschirm, desto mehr Strom wird verbraucht. Auch der Gerätetyp ist allerdings von entscheidender Bedeutung, da Fernseher mit LED-Beleuchtung weniger Energie benötigen als LCD-Fernseher, noch sparsamer sind solche mit OLED-Technologie. Den Datenblättern der Geräte bei ElectronicScout24 können Sie entnehmen, wie viel Energie der jeweilige Fernseher verbraucht, sowohl im Betrieb als auch im Standby-Modus.

Fazit

Am Ende des Tages kann man sagen, dass es beim Fernseherkauf ganz besonders wichtig ist, sich über die jeweiligen Geräte wirklich gründlich zu informieren und auch Testberichte zu studieren. Das liegt daran, dass sich viele Eigenschaften wie etwa die Tonqualität oder auch die Bildqualität nur bedingt in Zahlen ausdrücken lassen. Die Kriterien, die hier benannt und erläutert werden, können daher in erster Linie für eine Vorentscheidung dienlich sein; um dann aus einigen Geräten das richtige auszuwählen, sei hier ein weiteres Mal auf die Testberichte verwiesen, die ElectronicScout24 für Sie bereitstellt.

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