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Ratgeber Möbel

Für jeden Wohnbereich, ob draußen oder drinnen, gibt es heutzutage einen Vielfalt von Einrichtungsmöglichkeiten. Die Hersteller kreieren stetig neue Möbel, die den jeweiligen Zwecken der verschiedenen Wohnräume gerecht werden sollen. Anstelle von universell einsetzbaren Tischen, Stühlen und Schränken werben sie mit speziell konzipierten Koch- und Aufbewahrungszeilen für die Küche oder formschönen Schrankwänden für das Wohnzimmer. Mit diesem Ratgeber soll ein Überblick über die unglaubliche Fülle zweckorientierter Möbelstücke für Haus, Wohnung und Garten gegeben werden. Außerdem möchte er zeigen welches Potenzial in den, auf den jeweiligen Wohnbereich ausgerichteten, Einrichtungsgegenständen steckt.

Außen vs. Innen nach oben

Grundsätzlich ist es beim Möbelkauf entscheidend, ob die guten Stücke für den Außen- oder Innenbereich gedacht sind. Garten-, Terrassen- und Balkonmöbel müssen aus wetterbeständigen Materialien gefertigt sein, damit ihnen Regen und Sonne nicht zu Leibe rücken können. Anders verhält es sich mit dem Inventar für Schlafzimmer, Küche und Co. Die dafür verwendeten Hölzer, Metalle oder Kunststoffe müssen zwar auch stabil, aber nicht unbedingt witterungsresistent sein.

Doch egal ob ein Ledersofa für das Wohnzimmer oder eine Kunststoff-Sitzgarnitur für den Garten, wichtig beim Möbelkauf  ist, dass Komfort, Qualität und Preis stimmen. Vor- und Nachteile verschiedener Ausführungen sollten vor dem Kauf sorgsam abgewägt werden. Ebenso müssen die Pflegeanweisungen genau beachtet werden, damit die Freude lange währt. Denn ein Möbelstück ist nicht wie ein Kleid, das nach der Sommersaison wieder aus dem Schrank verschwindet und jedes Jahr neu gekauft wird. Im Gegenteil, Möbel sind eine langfristige Anschaffung - manchmal sogar für das ganze Leben.

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Wohnzimmermöbel nach oben

Im Wohnzimmer halten sich die Bewohner mit Abstand am häufigsten auf. Es ist ein privater Rückzugsort nach dem Feierabend, aber auch gleichzeitig ein Versammlungsraum für Verwandte und Bekannte. Fernsehen, Lesen, Mittagsschlaf halten oder zum Spieleabend einladen, hier wird die Freizeit ganz nach den eigenen Vorstellungen gestaltet. Wichtig ist es deshalb, dass die Konzeption dieses Wohnbereiches so viele Aktivitäten wie möglich erlaubt.

„Gemütlichkeit“ ist ohne Frage das Schlagwort bei der Wohnzimmergestaltung. Eine heimische Wohlfühloase muss geschaffen werden, in der der komplette Alltagsstress ausgeblendet werden kann. Bequeme Sitz- und Liegemöglichkeiten dürfen deshalb auf keinen Fall fehlen. Ob schlichtes Designersofas oder uriger Ohrensessel, hauptsache es ist bequem! Aus diesem Grund werden vor allem großflächige Sitzgarnituren immer beliebter. Nach langem stocksteifen Sitzen auf dem Bürostuhl können dort die Füße hoch gelegt und der Arme und Beine ausgestreckt werden.

Bei der Auswahl der Wohnzimmer-Schränke dominieren zwei Einrichtungsstile. Puristen beschränken sich nur auf das Wesentliche und möchte nicht, dass das Wohnzimmer zur Sammelkammer mutiert. Stattdessen werden LCD-Flachbildschirm und DVDs auf formschönen Hifi-Lowboards verstaut. Der Couchtisch besteht meist aus Glas und auf nur wenigen Regalen werden die  Lieblingsbücher verstaut. Praktiker setzen hingegen voll und ganz auf Stauraum. Aus Side – und Highboards können individuelle Schrankwände gestaltet werden, in denen viel Platz für Bücher, das Hochzeitsservice oder Fotoalben ist. Es muss aber auch darauf geachtet werden, dass der Raum nicht zu voll gestellt wird und ein beengendes Gefühl aufkommt.

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Schlafzimmer nach oben

Experten wissen: Schlafen hält jung und schön. Ungefähr ein Drittel des Tages verbringen die Hausbewohner in ihren Schlafgemächern, denn nur mit mindestens acht Stunden Schlaf kann fit in den Tag gestartet werden. Damit Körper und Geist wirklich zur Ruhe kommen, ist es wichtig, dass das Schlafzimmer dementsprechend gestaltet wurde. Dabei darf nicht vergessen werden: Es ist ein Ruheraum und keine Sammelkammer. Wäschekorb, Computer und andere Gegenstände, die an noch ausstehende Arbeit erinnern, haben darin also eigentlich nichts zu suchen.

Generell dreht sich im Schlafzimmer alles nur um einen Ort: Das Bett! Das Herzstück des Ruheraums muss sorgsam ausgesucht werden. In der Single-Wohnung reicht meist ein Futonbett. Das ist platzsparend, aber bietet gleichzeitig ausreichend Platz für Freund oder Freundin. Ist der Raum groß genug, passt auch ein Doppelbett rein. Damit haben beide Partner immer ausreichend Platz um in der Nacht nicht von der Bettkante geschoben zu werden. Welches Bettgestell gefällt, hängt natürlich ganz vom persönlichen Geschmack ab. So passt ein rustikales Holzbett perfekt zum Landhausstil, während ein moderner Metallrahmen sehr edel wirkt. Genauso wichtig, wie der Rahmen ist natürlich die Matratze. Denn egal wie gut ein Bett aussieht, wenn sich die Liegefläche hart und unbequem anfühlt, ist keine Entspannung möglich. Im Matratzenlager des Möbelhauses werden mittlerweile viele verschiedene Ausführungen angeboten. Ob Federkern, Kaltschaum oder Viscose, welche Matratze die richtige ist, kann nur durch Probeliegen herausgefunden werden.

Ebenso so wichtig wie das Bett, ist der Kleiderschrank – der zweite zentrale Punkt im Schlafzimmer. Er muss vor allem mit viel Stauraum aufwarten. Optimal sind Schränke mit Schubladen und Fächern in verschiedenen Größen und Formen. Toll ist, wenn auch Gürtel, Socken und Accessoires ohne großes Suchen sicher verstaut werden können. Abhilfe schaffen hierbei kleine Einlagekästen speziell für diese Zwecke konstruiert. Sie gibt es mittlerweile zum Nachrüsten für fast jeden Kleiderschrank. Damit die Sachen, die nicht gefaltet werden können, knitterfrei aufgehängt werden, muss genügend Platz für Kleiderbügel vorhanden sein.

Bad

Jeden Tag frönt der Mensch mehrere Minuten, manchmal sogar Stunden der Pflege seines Körpers im Badezimmer. Deshalb verbringt er den Großteil seiner Zeit dort unbekleidet. Richtig wohl fühlt er sich aber nicht, wenn er nur von einer kargen Fliesenlandschaft umgeben  ist. Deshalb ist es gerade im Bad wichtig nicht nur auf eine funktionale Einrichtung zu achten, sondern gleichzeitig mit kleinen Dekorationen eine ansprechende Atmosphäre zu kreieren. Damit wird dann selbst die kalte Dusche am Morgen zu einem heiteren Vergnügen.

Waschbecken, Badewanne und Dusche sind ohne Frage die Kernelemente des Badezimmers. Leider reicht der Raum nicht immer dafür aus um parallel zur Wanne auch eine Duschkabine zu installieren. Die Lösung bietet eine Kombination aus beiden. Mit einem Vorhang oder einer Klappfaltwand wird die Badewanne im Handumdrehen zur Dusche umfunktioniert. Duschwände sind auch schon lange nicht mehr die hässlichen Entlein des Raumes mit unansehnlichen Blumenmustern. Die Hersteller werben mit vielen tollen Mustern und Ausführungen. Für jeden Einrichtungsstil ist etwas dabei. Damit ist der Duschvorhang nicht nur praktisch, sondern auch ein dekorativer Hingucker. Ist nur eine Duschkabine, aber keine Badewanne vorhanden, kann auch diese zu einem kleinen Wellness-Tempel umfunktioniert werden. Anstelle des abendlichen Schaumbades wird der Körper mit speziellen Massagedüsen für die Dusche verwöhnt.

Cremes, Sprays und Co. sollten griffbereit im Badezimmer verstaut werden, denn gerade im Winter droht beim halbnackten Laufen durch die Wohnung Erkältungsgefahr. Schränke unter dem Waschbecken sind ideal für kleine Räume. Damit wird der zur Verfügung stehende Platz optimal genutzt. Hängeschränke hingegen haben den großen Vorteil, dass beim wöchentlichen Boden wischen garantiert nichts im Weg steht und jede Ecke gründlich gereinigt werden kann. Spiegelschränke sind ein gutes Versteck für Cremes und Gels, die nicht für die Blicke neugieriger Gäste bestimmt sind.

Babyzimmermöbel

Wenn sich Nachwuchs ankündigt, muss auch die passende Einrichtung her. Babymöbel sind eine große Anschaffung, doch sie erfüllen auch wichtige Aufgaben. Babybetten sind nicht nur kleiner als die Erwachsenenversion, die Gitter schützen die Kleinen davor, nachts aus dem Bett zu fallen. Verstellbare Bettgestelle erleichtern den Eltern das Zubettbringen, und eine Matratze für Babys und Kleinkinder entspricht anderen Normen, da sie durch ihr geringeres Gewicht eine andere Unterlage brauchen als Erwachsene.

Auch ein richtiger Wickeltisch ist kaum durch einen normalen Esstisch zu ersetzen. Zum einen ist das Babymöbel mit vielen Schubladen ausgerüstet, in denen viele Dinge wie neue Windeln, Babypuder oder frische Kleidung untergebracht werden können. Zum anderen ist die Wickeltischauflage für das Baby angenehmer als eine Tischplatte, dabei im Gegensatz zu einer Wolldecke auch abwaschbar. Der Rand rund um die Auflage sorgt zudem für mehr Sicherheit.

Nicht nur im Kinderzimmer benötigt eine junge Familie spezielle Babymöbel. Am Esstisch erleichtert ein Hochstuhl die Aufnahme der täglichen Mahlzeiten. Sobald die Kleinen selbst sitzen können, ist mit einem Hochstuhl gewährleistet, dass sie in der richtigen Höhe zum Tisch sitzen und sich der Familiengemeinschaft zugehörig fühlen können. Für die Sicherheit sorgen Armlehnen und je nach Modell eine am Stuhl befestigte Tischplatte oder ein Anschnallgurt. Dadurch können auch die Eltern entspannt essen. Allein lassen sollte man die Kinder auf dem Hochstuhl trotzdem nie. Viele Kinder lernen schnell, sich im Stuhl aufzurichten und können dann stürzen.

Neben der Funktionalität können Möbel für Kinder und Babys auch schön aussehen. Bunte Farben und weichere Formen machen es den Kleinen in ihrem Zimmer gemütlich. Viele Babymöbel liefern auch integrierte Spielideen. So führt das Hochbett manchmal zu einer Rutschbahn, hinter der sich eine Räuberhöhle versteckt. Die Schrankwände bieten die passende Kulisse für das nächste Puppenspiel. Auch für Babys gibt es schöne Dekoartikel. Eine Baby-Wiege mit Himmel schützt nicht nur vor Durchzug. Die Farben des Himmels beleuchten angenehm den Raum. Auch lässt sich daran eine Spieluhr befestigen, die abends beruhigende Wiegenlieder spielt.

Ein Babyzimmer einzurichten, ist eine der schönsten Aufgaben für werdende Eltern. Die Auswahl eigens für Kleinkinder erdachter Möbel und die Einrichtung eines nur für den Nachwuchs bestimmten Zimmers stimmt wunderbar auf die kommenden Herausforderungen ein.

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