MP3-Player & Mediap ...

Apple iPod nano (6. Gen.) 16 GB

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Apple iPod nano (6. Gen ...

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Ratgeber MP3-Player

Das Wort MP3-Player dient heute als Oberbegriff sowohl für MP3-Player im herkömmlichen Sinn, deren einzige Funktion die Wiedergabe von Musikdateien ist, als auch für Multimedia-Geräte, die außerdem zum Beispiel Bilder anzeigen, Videos abspielen, ein integriertes Radio besitzen oder auch als Organizer dienen können. Dieser Ratgeber soll als Entscheidungshilfe dienen, indem er wichtige Fragen vorwegnimmt und die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale der heutigen Player aufzeigt.

Speicherplatz nach oben

Beim Kauf eines MP3-Players ist zunächst folgende Frage wichtig: Wie viel Speicherplatz muss vorhanden sein? Es ist mittlerweile möglich, auch die umfassendste Musiksammlung auf einem MP3-Player zu archivieren. Vorbei sind die Zeiten, als man den Festplatteninhalt seines Players sofort überarbeiten musste, wenn mal ein paar neue Titel dazukommen sollten.

Der Großteil der MP3-Player verfügt über integrierte Festplatten, deren Größe üblicherweise zwischen einem und 160 Gigabyte variiert. Dabei ist zu beachten, dass Player mit Speicherplatz bis zu 16 Gigabyte deutlich weniger wiegen als die größeren Geräte. Das wirft eine weitere Frage auf: Wo werde ich den Player in erster Linie einsetzen? So ist ein Gerät mit beispielsweise 120 GB unterwegs oder beim Sport weniger geeignet, da es empfindlicher auf Ruckeln reagiert. Dafür ist ein solches Gerät sicher praktischer, wenn man sich gerne Hörbücher anhört und nicht ständig Dateien löschen will. Alternativ gibt es auch Player, die mit austauschbaren Speichermedien wie zum Beispiel SD-Karten arbeiten, die bis zu 64 GB Speicherplatz bieten.

Um realistisch einschätzen zu können, wie viel Speicherplatz man benötigt, muss gleichzeitig die Frage beantwortet werden, ob man auf maximale Tonqualität Wert legt. Diese hängt, abgesehen von der Qualität des Players und der Kopfhörer, die sich ohne Erfahrungsberichte schwerlich bestimmen lässt, vor allem von der Bitrate und dem Format der jeweiligen Musikdatei ab. Eine etwa vier Minuten lange MP3-Datei mit 192 kb/s ist bis zu sechs MB groß. Konvertiert man denselben Titel hingegen im FLAC-Format, das für verlustfreie Audiodateienkompression und somit für die momentan wohl höchstmögliche Tonqualität sorgt, kommt man schon auf 25 bis 32 MB. Wer also dieses oder ein vergleichbares Format nutzen möchte, wird bei einem kleinen Player recht schnell an die Grenze stoßen.

Unterstützung von Formaten

Wie der Name schon erahnen lässt, ist das vorgesehene Dateiformat für den Player MPEG-1 Audio Layer 3, also MP3. In der Regel werden jedoch auch andere Formate abgespielt, wie zum Beispiel WMA, ACC, M4A oder das bereits erwähnte FLAC. Die Unterstützung dieser Formate sollte vor dem Kauf überprüft werden, damit man am Ende nicht sämtliche Dateien neu konvertieren muss, bevor sie auf dem Gerät abgespielt werden können.

Datenübertragung und Software

Die Dateien werden üblicherweise per USB-Kabel vom PC an den MP3-Player transferiert. Für Geräte, die mit austauschbaren Speichermedien arbeiten, ist ein Kartenleser am Computer von Nöten. Einige Player sind allerdings auch dazu imstande, Dateien via Bluetooth, Infrarot oder WLAN zu empfangen und verschicken, sodass auch Datenübermittlung zwischen zwei Playern oder einem Player und einem Handy möglich ist.

Während einige MP3-Player als Wechseldatenträger erkannt und als solche genau wie ein USB-Stick unkompliziert über den Explorer (Windows) mit Dateien versorgt werden können, bedürfen andere der Installation einer für sie konzipierten Software, damit der PC auf sie zugreifen kann. Der große Vorteil dieser Player ist, dass die Software eigenständig nach Updates sucht und direkt auf sie abgestimmt ist.

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Betriebszeit nach oben

In der Regel werden die MP3-Player von Akkus betrieben, die nicht ausgewechselt werden können. Die Betriebszeiten unterscheiden sich je nach Gebrauch, da verschiedene Funktionen auch im Stromverbrauch variieren. Man lädt sie auf, indem man sie per USB-Kabel an einen PC anschließt. Problematisch ist dabei die Tatsache, dass man auf einen PC angewiesen ist. Da man aber nicht immer und überall auf seinen Computer zugreifen kann, gibt es auch Ladegeräte, wobei diese üblicherweise nicht im Kaufpaket enthalten sind und separat gekauft werden müssen. Auf der anderen Seite gibt es auch noch Player, die mit normalen Batterien betrieben werden. Diese sind zwar nicht allzu langlebig, können dafür aber beliebig oft ausgewechselt werden und bedürfen keiner externen Stromquelle.

Ausstattung

Auch im Bereich der Ausstattung finden sich große Unterschiede. Daher stellt sich hier die Frage, wo man seinen MP3-Player einsetzen wird und welchen Belastungen er standhalten muss. So gibt es Player, die nur über das allernötigste, also ein winziges oder in manchen Fällen gar kein Display sowie vier Tasten (für Wiedergabe, Pause, ein Lied vor, ein Lied zurück) verfügen. Diese Geräte sind zwar in ihrer Funktionalität sehr beschränkt, dafür aber robust und praktisch unterwegs zu verwenden, zumal mit dem Display der sensibelste Teil sehr klein beziehungsweise nicht vorhanden ist.

Auf der anderen Seite gibt es Vertreter, die ein aufwendiges Farbdisplay verwenden oder gar einen Touchscreen, wie beispielsweise der iPod touch in der zweiten Generation. Hier ist es dann etwta auch möglich, mit dem Gerät Wiedergabelisten zu erstellen oder Titel zu bewerten, beides Funktionen, die bei der erstgenannten Playergattung komplett entfallen. Mit derartigen Geräten kann man natürlich viel mehr anstellen, gleichzeitig muss man mit ihnen aber auch besonders sorgsam umgehen. Wenn man sie beispielsweise in der Hosentasche mit sich führen möchte, sollte man den Kauf eines schützenden Etuis in Erwägung ziehen.

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Funktionen nach oben

Die Fähigkeiten der heutigen MP3-Player überflügeln die bloße Wiedergabe von Musikdateien bei weitem. Es ist zum Beispiel möglich, während einer Zugfahrt ganze Filme zu schauen, sich Fotos anzusehen oder auch Termine zu ordnen wie bei einem Organizer. Für den Fall, dass man mal die Lust an der eigenen Musik verliert oder einfach auf dem Laufenden bleiben will, sind einige der mobilen Alleskönner mit eigenem UKW-Radio ausgestattet. Damit nicht genug: Mit Hilfe einer Diktierfunktion kann man die im Radio gespielten Titel auf dem Player speichern, wo sie direkt ins MP3-Format umgewandelt werden. Auch als Speichermedium kann das Gerät dienen; bleibt auf dem Player Speicher ungenutzt, kann man diesen ganz einfach zum USB-Stick umfunktionieren und so Dateien von System zu System weitergeben.

Wofür brauche ich meinen MP3-Player? Die Fähigkeiten der Player unterscheiden sich so stark, dass diese Frage beantwortet werden muss. Auf diese Weise vermeidet man es, für Features zu bezahlen, die man überhaupt nicht benutzt, oder auf der anderen Seite erst nachträglich zu merken, dass die eine oder andere weitere Funktion auch ziemlich praktisch gewesen wäre.

Zubehör

Zu dem naheliegendsten für MP3-Player erhältlichen Zubehör gehören zum Beispiel die bereits erwähnten Ladegeräte, die es dem Nutzer ermöglichen, seinen Player unabhängig vom PC aufzuladen, was beispielsweise im Urlaub doch recht nützlich ist. Darüber hinaus gehören Lautsprecher dazu, die entweder per Kabel oder bei kompatiblen Geräten wie etwa den Playern der WALKMAN-Serie von Sony via Bluetooth mit dem MP3-Player verbunden werden. Ebenfalls populär sind die sogenannten Dockingstationen, die den Akku aufladen und oftmals auch über integrierte Lautsprecher verfügen. Gerade bei Geräten mit großem Display sind außerdem Etuis von großem Nutzen.

Doch damit nicht genug: Das TomTom Car Kit von Apple beispielsweise ersetzt in Verbindung mit dem iPod touch ein vollwertiges Navigationssystem für das Auto. Weiterhin gibt es für fast jeden MP3-Player passende Armbänder, Fernbedienungen, jede Menge unterschiedliche Kopfhörer und noch einiges mehr.

Beim Kauf gilt es zu beachten, dass einige Geräte Funktionen erst mit Zusatzkosten aufnehmen können, während andere diese integriert haben. Wer also zum Beispiel in jedem Fall über seinen MP3-Player auch Radio hören möchte, sollte vielleicht nach einem Player mit eingebautem Radio Ausschau halten und nicht zusätzliches Geld in ein FM Kit investieren.

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