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Ratgeber Notebook

Notebooks sind optimal für Leute, die unterwegs im Internet surfen und Arbeit erledigen oder zuhause flexibel sein und Platz sparen wollen. Die tragbaren Computer erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, seit einigen Jahren sind weit mehr als die Hälfte der im Privatkundensektor verkauften Computer Notebooks. Dabei unterscheiden sich die Geräte in vielerlei Hinsicht, da sie auf die Anforderungen von bestimmten Kundengruppen zurechtgeschnitten sind. Daher benennt dieser Ratgeber die unterschiedlichen Klassen und nennt die wesentlichen Merkmale, die beim Kauf eine Rolle spielen könnten.

Notebook Klassen nach oben

Man unterscheidet bei Notebooks im Wesentlichen zwischen drei Hauptkategorien: den Subnotebooks, den Allround Notebooks und den Desktop Replacement Notebooks (DTR). Die Klasse der Netbooks haben wir in einem gesonderten Text näher beleuchtet.

Ein Subnotebook ist in erster Linie leicht (die leichtesten Modelle wiegen gerade mal 700 g) und klein (die Bildschirmgrößen variieren zwischen 10 und 13 Zoll), bietet dabei aber trotzdem hochwertige technische Ausstattung und kann bis zu sechs Stunden ohne Steckdose auskommen. Damit ist das Subnotebook eine gute Lösung für Nutzer, die ihr Gerät häufig unterwegs, aber auch zuhause gebrauchen wollen.

Mit einem Allroundnotebook ist man ebenfalls mobil, gleichzeitig lassen sich mit einem solchen Gerät einige Funktionen besser ausüben als mit einem Subnotebook, da der Bildschirm mit durchschnittlich 15 Zoll schlichtweg übersichtlicher ist; dafür ist das Allroundnotebook mit etwa drei kg auch deutlich schwerer. Die Akkuleistung beträgt hier ungefähr drei Stunden. Damit stellt es eine Mischform aus dem Subnotebook und dem Desktop Replacement Notebook dar.

Wie es der Name bereits erahnen lässt, ist ein DTR dafür gedacht, den klassischen Desktop-PC zu ersetzen. Mit einem Bildschirm um 18 Zoll und etwa acht kg Durchschnittsgewicht ist das Gerät kaum mobil, zudem reicht der Akku in der Regel kaum zwei Stunden. Dafür bietet ein DTR eine Prozessor- und Grafikleistung, die der eines klassischen Desktop-Pcs (nahezu) ebenbürtig ist, weshalb es beispielsweise auch mit den neusten Spielen zurechtkommt.

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Wesentliche Merkmale nach oben

Mobilität - Akkuleistung und Gewicht

Bereits vor dem Kauf sollten Sie sich darüber im Klaren sein, wie mobil Sie mit Ihrem Notebook sein möchten, denn Notebook ist nicht gleich Notebook. Die Mobilität wird dabei in erster Linie vom Gewicht und der Akkuleistung des Notebooks bestimmt. Je größer das Display und je stärker die Prozessorleistung, desto kürzer läuft der Akku und desto mehr steigt das Gewicht. Wer vorhat, sein Notebook viel mit sich herumzutragen, sollte daher bedenken, wie schwer es höchstens sein darf und wie lange es ohne Steckdose auskommen können muss.

Prozessor

Art und Taktfrequenz des Prozessors bestimmen das Leistungsvermögen und die Geschwindigkeit der Notebooks entscheidend. Bei günstigeren Modellen, die in erster Linie für Internet- oder Schreibzwecke gebraucht werden, werden teilweise die Prozessoren herkömmlicher Desktop-PCs verwendet, für die anspruchsvolleren Notebooks wurden hingegen spezielle Prozessoren entwickelt. Um ein möglichst hohes Rechenvermögen zu erzielen, arbeiten die Prozessoren in der Regel mit mehreren Kernen; derartige Prozessoren werden mit Dual- oder Quad-Core bezeichnet. Welche Taktfrequenz (wird üblicherweise angegeben in GHz) tatsächlich erzielt wird, kann den Herstellerinformationen entnommen werden.

Arbeitsspeicher und Betriebssystem

Je nach gewähltem Betriebssystem gibt es Unterschiede, über wie viel Arbeitsspeicher das Notebook verfügen muss. Für Nutzer von Windows XP beispielsweise empfiehlt sich mindestens 1 GB RAM, bei Windows Vista hingegen sollten es nach Möglichkeit schon 2 GB sein. Wer schon das neue Windows 7 nutzen möchte, ist mit 2-3 GB Arbeitsspeicher gut beraten. Sollte man sich nach einiger Zeit mal für ein anderes Betriebssystem entscheiden, der Arbeitsspeicher aber für das gewünschte System nicht ausreichen, kann dieser nachträglich erweitert werden, sofern Platz für einen weiteren Speicherchip ist. Als Speicherchips werden in der Regel DDR2 oder DDR3 verbaut; falls man zwischen beiden mal die Wahl haben sollte, ist zu bedenken, dass DDR2 mehr Spannung benötigt und ergo mehr Akkuleistung für sich beansprucht.

Grafikkarte

Bei der Wahl einer Grafikkarte ist es von entscheidender Bedeutung, wofür das Notebook in erster Linie genutzt werden soll. So reicht einem Nutzer, der mit dem Gerät im Internet surfen, Texte verfassen und gelegentlich mal einen Film sehen möchte, ein im Notebook integrierter Grafikchip. Wer hingegen die neusten Spiele bei maximaler Auflösung genießen möchte, der kommt um eine “echte” Grafikkarte nicht herum. Je größer das Leistungsvermögen der Karte, desto höher ist natürlich auch der Stromverbrauch. Bei Notebooks mit einer “echten” Karte ist es daher praktisch, dass man die Grafikkarte abschalten, wenn man beispielsweise eine Zeit lang nur im Internet surfen will, und auf diese Weise seinen Akku schonen kann.

Schnittstellen

Nahezu jedes Notebook bietet gewisse Standardanschlüsse. Dazu gehören einige USB-Ports (mindestens drei), an die man beispielsweise Maus, Drucker oder Digitalkamera anschließen kann. Ebenso verfügt heute jedes Notebook über integriertes WLAN und einen Ethernet-Anschluss; auch Speicherkartenleser sind weitverbreitet, wobei man darauf achten sollte, dass der Leser auch mit den Formaten der genutzten Speicherkarten zurechtkommt. In der Regel verfügen Notebooks über einen VGA- oder einen DVI-Anschluss, mit denen ein externer Bildschirm angeschlossen werden kann, falls man zum Beispiel mal auf einen größeren Monitor zurückgreifen möchte. Einige Geräte verfügen auch bereits über einen HDMI-Ausgang.

Darüber hinaus gibt es noch einige Anschlüsse, über die nicht jedes Notebook verfügt, die für einige Nutzer allerdings durchaus interessant sein können. Wer beispielsweise gerne unterwegs im Internet surfen will und dabei nicht auf einen USB-Stick zurückgreifen möchte, wird sicher Gefallen an einem integrierten UTMS-Modul finden. Möchte man auch in der Lage sein, eine Digitalkamera oder ein Handy ohne Kabel mit dem Notebook zu verbinden, sollte bei diesem die Bluetooth-Funktion integriert sein.

Bildschirm

Die Bildschirmgrößen variieren bei Notebooks zwischen 10,4 und 20 Zoll. Welche Größe dabei für Sie geeignet ist, hängt vor allem davon ab, wie Sie Ihr Gerät einsetzen wollen. Ein besonders kleiner Bildschirm bietet natürlich hohe Mobilität, auf einem sehr großen, übersichtlichen Bildschirm hingegen lassen sich etwa Filme oder Spiele viel intensiver erleben.

Die Bildschirme verfügen in der Regel über eine matte Oberfläche, die Reflexion vermeiden soll, sodass zum Beispiel auch in der Sonne alle Bildschirminhalte erkannt werden können. Man kann sich aber auch für eine spiegelnde Oberfläche entscheiden; diese ist zwar bei besagtem Beispiel kaum zu gebrauchen, dafür bildet sie Farben generell kräftiger ab und ist somit besonders für Gamer und Cineasten geeignet. Ähnlich verhält es sich beim Format des Bildschirms: Weit verbreitet ist 4:3, viele Hersteller bieten aber auch Notebooks im Widescreen-Format an.

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Festplatte

Als Festplattentypen werden bei Notebooks entweder die klassischen 1,8- oder 2,5-Zoll Festplatten oder die sogenannten Solid State Drives verwendet. Diese arbeiten im Vergleich leiser und etwas schneller als die herkömmlichen Platten, dafür bieten sie allerdings auch weniger Speicherplatz und sind teurer. Generell muss jeder Käufer selbst entscheiden, wie viel Speicherplatz er benötigt. Wer hauptsächlich Textdokumente auf seinem Notebook speichern will, wird natürlich deutlich weniger Platz brauchen als jemand, der zum Beispiel Musik- oder Filmarchive anlegen will.

Laufwerke

An Laufwerken gibt es neben der Festplatte üblicherweise mindestens einen DVD-Brenner. Zwar verzichten einige Geräte auch komplett über ein sogenanntes optisches Laufwerk (das heißt sie verfügen nur über eine Festplatte), diese werden jedoch in der Regel den Netbooks zugeordnet. Abgesehen vom DVD-Brenner erfreuen sich Blu-ray-Laufwerke immer größerer Beliebtheit; ein solches Laufwerk ist aufgrund der Mehrkosten jedoch nur sinnvoll, wenn der Bildschirm Full-HD-Auflösung abbilden kann.

Extras

Ursprünglich gab es Notebooks fast nur in der einen, vorherrschenden Farbe: schwarz. Heute bieten viele Hersteller Geräte in allen Regenbogenfarben an, einige haben auch sogenannte Luxus-Notebooks im Sortiment, die beispielsweise durch Edelmetall-Gehäuse besonders schick aussehen und sich so von der Masse abheben. Als Gimmicks bieten einige Geräte etwa Fingerabdruckscanner an, solche Funktionen sollten allerdings nicht als Kaufkriterium herhalten. Von eher zweckdienlichem Nutzen sind hingegen integrierte Kameras oder auch Mikrofone, da Sie Internettelefonie und Video-Chat vereinfachen.

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