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Die Einkaufsmöglichkeiten, die das Internet seinen Nutzern bietet, kommen buchstäblich einer Revolution gleich. Unzählige Anbieter gleich unzählige Angebote und oftmals günstigere Einkaufspreise als im Laden. Unzählige Anbieter allerdings auch gleich unzählige Gefahren; nicht wenige Betrüger tummeln sich in den Weiten des World Wide Web, und daher ist es enorm wichtig zu wissen, wem man beispielsweise persönliche Daten anvertrauen kann und wem nicht. Dieses Feature zeigt, welche Merkmale gegeben sein müssen, damit eine Webseite als vertrauenswürdig erachtet werden kann.
Das Einkaufen im Internet verläuft in vielerlei Hinsicht parallel zum herkömmlichen Einkauf, wo Sie auf der Suche nach einem Produkt bestimmte Läden aufsuchen – im World Wide Web treten Webseiten wie etwa electronicscout24 an deren Stelle. Nachdem das Produkt ausgesucht wurde, kommt mit der Zahlung der erste gravierende Unterschied; während Sie im Laden mit Bargeld oder EC- beziehungsweise Kreditkarte zahlen, gibt es im Internet eine Vielzahl an Zahlungsmöglichkeiten. In punkto Erhalt der Ware verhält es sich ähnlich: Ein im Laden gekauftes Produkt halten Sie in der Regel direkt nach der Zahlung in der Hand, beim Onlinekauf hingegen erscheint dies nach einigen Tagen per Post.
Diese Art des Einkaufens bietet viele Vorteile. An erster Stelle ist hier der Komfort zu nennen: Anstatt sich in der Innenstadt bei Wind und Wetter durch Menschenmengen zu kämpfen, können Sie Ihren Einkauf bequem von zuhause aus tätigen. Zudem besteht im Internet eher die Möglichkeit, vergriffene Waren doch noch aufzutreiben; wenn ein Produkt im Laden ausverkauft ist und dieser es auch nicht nachbestellen kann, werden Sie es auf diese Weise kaum kaufen können. Im Internet hingegen können dank verschiedener Auktionsplattformen häufig auch seltene Produkte noch gefunden werden.
Auch die Übersichtlichkeit ist ein wichtiger Vorteil: Nicht jeder hat Zeit, in verschiedenen Läden die Preise für ein bestimmtes Gut zu vergleichen, zumal diese oft weit voneinander entfernt sind. Im Internet hingegen kann man diesen Vergleich mit wenigen Klicks erledigen, zumal diverse Internetseiten Vergleiche dieser Art anbieten. Auch beim Stöbern fällt dieses Plus an Übersichtlichkeit auf, da Sie beispielsweise Ihre Suche im Internet detaillierter filtern können und darüber hinaus viele Seiten anhand vorheriger Einkäufe Ihren Geschmack einordnen und Ihnen Vorschläge in dieser Richtung präsentieren. Diese Vorteile werden noch durch die Möglichkeit des schnellen Zugriffs auf Testberichte und Nutzermeinungen zu vielen Produkten ergänzt.
Den Vorteilen stehen naturgemäß auch einige Nachteile gegenüber. Beispielsweise können viele Produkte wie etwa Schuhe im Laden vorher ausprobiert werden, beim Onlinekauf hingegen muss man seine Größe richtig einschätzen. Zudem muss man mindestens einen oder zwei Werktage auf seine Bestellung warten, da sie vom Verkäufer ja erst verschickt werden muss. Wenn die Schuhe dann nicht passen oder sonstige Mängel aufweisen, muss der Käufer sie zurück an den Händler schicken und sich mit teilweise komplizierten Vorgängen auseinandersetzen, bevor er sein Geld zurückerhält.
Auch und vor allem ist die Sicherheit beim Onlinekauf ein Nachteil im Vergleich mit dem Einkauf im Laden. Dort ist die Gefahr recht gering, einem Betrüger aufzusitzen; man kann vor dem Kauf einen Blick auf die Ware werfen, bei Nichtgefallen kann man den Verkäufer persönlich aufsuchen. Im Internet hat man es hingegen fast immer mit Unbekannten zu tun. Zudem besteht ständig die Gefahr, dass Datendiebe per Hack oder Phishing an sensible Daten wie zum Beispiel Passwörter oder Kreditkartennummern gelangen.
Diese Umstände machen es nötig, dass man beim Einkaufen im Internet einige Regeln befolgt, damit am Ende des Tages doch die großen Vorteile überwiegen. Im Folgenden finden Sie einige allgemeine Ratschläge, wie Sie die Gefahren beim Onlinekauf auf ein Minimum reduzieren können.
Angebot und Anbieter prüfen!
Bevor Sie bei einem Händler online etwas kaufen, sollten Sie überprüfen, ob dieser als seriös eingestuft werden kann. Ein gewisses Restrisiko besteht natürlich immer, doch kann man sich ziemlich sicher fühlen, wenn die folgenden Kriterien erfüllt werden.
Beispielsweise sollte man immer die Möglichkeit haben, persönlich mit dem Verkäufer Kontakt aufzunehmen – die ausschließliche Angabe einer Mailadresse wie service@xy.de erweckt nicht unbedingt Vertrauen. Auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die ein Händler auf seiner Webseite einsehbar machen muss, sollten studiert werden; Garantie- und Gewährleistungsbedingungen, Angaben zu Rückgabe- und Widerrufsrecht sowie Datenschutzbestimmungen sind dabei besonders interessant.
Darüber hinaus sollten Sie Ihr Augenmerk auf Versandkosten und voraussichtliche Lieferzeiten richten, da diese stark voneinander abweichen können. Gerade bei teuren Produkten sollte die Möglichkeit einer Versandversicherung gegeben sein; diese kostet zwar etwas mehr, dafür wird Ihnen der Erhalt der Ware auf diese Weise garantiert. Von Interesse sind auch die akzeptierten Zahlungsmöglichkeiten. Wenn zum Beispiel ausschließlich die Zahlung per Vorkasse akzeptiert wird, sollten Sie nach Möglichkeit wenigstens Erfahrungsberichte anderer Käufer studieren. Zu den verschiedenen Zahlungsverfahren und deren Sicherheit lesen Sie weiter unten mehr.
Verkäufer, welche die hier genannten Kriterien angemessen erfüllen, sind oftmals mit sogenannten Gütesiegeln versehen. Dies sind kleine Symbole, die üblicherweise auf der Startseite eines Einkaufsportals platziert werden. Wer die Herausgeber sind und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, damit eine Webseite mit einem dieser Siegel ausgezeichnet wird, erfahren Sie auf deren Internetpräsenzen.
Persönliche Daten nur verschlüsselt übermitteln!
Aufgrund der Gefahr von Datendiebstahl sollten Sie persönliche Daten wie Ihren Namen und Ihre Adresse oder sogar Ihre Kreditkartendaten niemals weitergeben, wenn deren Übertragung nicht sicher ist. Ob es sich um eine sichere Seite handelt, auf der Sie sich gerade befinden, können Sie an der Adressleiste Ihres Browsers erkennen. Dort wird aus dem „http://“ ein „https://“, wobei das zusätzliche s für „secure“ beziehungsweise „sicher“ steht. Einige Browser erleichtern diese Erkennung durch ein zusätzliches Schlosssymbol, das in der Regel am rechten Ende der Adressleiste erscheint.
Verschiedene Passwörter nutzen!
Dieser Punkt spricht eigentlich für sich selbst. Wenn man beispielsweise bei PayPal, Amazon und eBay dasselbe Passwort angemeldet ist und ein Hacker das Passwort knackt, hat er sofort Zugriff auf all diese Seiten und kann Artikel kaufen oder Zahlungen tätigen, die Sie niemals autorisiert haben. Die Nutzung verschiedener Passwörter ist daher von Nöten!
Darüber hinaus sollte selbstverständlich jedes dieser Passwörter möglichst schwierig zu erraten sein. Als Klassiker gelten Geburtsdaten oder Namen aus dem Bekanntenkreis als Passwörter, diese sind allerdings riskant, da man sie relativ schnell knacken kann, wenn man etwas über den Nutzer weiß. Empfohlen werden daher Passwörter, die mindestens acht Zeichen besitzen und im Idealfall aus einer Kombination aus Zahlen und Buchstaben bestehen.
Rechnungen aufbewahren!
Auch dieser Punkt liegt eigentlich auf der Hand, zumal es sich ähnlich wie beim Einkauf im Laden verhält. In erster Linie stehen und fallen Ihre Garantieansprüche mit der Quittung, zudem sollten Sie jederzeit nachweisen können, dass Sie den aufgerufenen Preis gezahlt haben.
Erfahrungsberichte studieren!
Ein großer Vorteil beim Einkauf im Internet ist die Möglichkeit der Interaktion mit anderen Nutzern – das sollten Sie nutzen! Teilweise kann man sich einigen Ärger ersparen, wenn man den Namen des jeweiligen Shops und „Erfahrungsbericht“ bei einer Suchmaschine eingibt.
Bei Online-Transaktionen werden diverse unterschiedliche Zahlungsverfahren genutzt, die sich in Ihrer Sicherheit und der Akzeptanz seitens der Verkäufer unterscheiden. Im Folgenden haben wir diese in kurzen Sätzen für Sie charakterisiert.
Vorkasse/Überweisung: Der Verkäufer verschickt die Ware erst, nachdem die Zahlung auf seinem Konto eingegangen ist. Diese Zahlungsmethode wird von den allermeisten Händlern akzeptiert, der Hauptgrund dafür ist jedoch, dass das komplette Risiko beim Käufer liegt. Sie ist daher nur zu empfehlen, wenn man den Verkäufer bereits kennt beziehungsweise von dessen Ehrlichkeit überzeugt ist!
Rechnung/Barnachnahme: Diese Verfahren sind sozusagen das genaue Gegenteil der beiden oberen: Der Käufer zahlt erst, wenn die Ware geliefert wird. Dabei kommt zwar ein Übermittlungsentgelt für den Lieferdienst hinzu, dafür ist der Käufer jedoch auf der sicheren Seite. Das Risiko liegt nämlich beim Verkäufer – aus diesem Grund werden diese beiden Zahlungsmöglichkeiten nur selten akzeptiert.
Kreditkarte: Die Zahlung per Kreditkarte ist recht weit verbreitet, auch aus dem Grund, dass sie bei Auslandszahlungen oft die einzige Möglichkeit darstellt. Die Sicherheit dieser Methode hängt stark davon ab, ob der Anbieter der Kreditkarte einen Käuferschutz bei Kreditkartenzahlungen bietet.
Lastschriftverfahren: Dieses Verfahren wird üblicherweise nur dann angeboten, wenn der Nutzer regelmäßig beim Händler einkauft. Es ist als relativ sicher einzustufen, da man bis mindestens zwei Wochen nach der Abbuchung widersprechen kann.
Onlinebezahlsysteme: Zunehmend beliebter wird diese Methode, bei der Kunden ihre Bank- oder Kreditkartendaten einmalig einem Bezahlsystem wie zum Beispiel PayPal oder ClickandBuy überlassen, wo sie sicher gespeichert werden. Zahlungen werden dann an das System geleistet, welches das Geld an den Verkäufer weiterleitet. Dieses Verfahren kann empfohlen werden, da es recht schnell und dank Käuferschutz seitens des Systems auch vergleichsweise sicher ist.
Treuhanddienste: Bei diesem Verfahren übergibt der Käufer einer dritten Partei das Geld, welches dieser erst dann an den Verkäufer weiterleitet, wenn der Kunde seine Ware erhalten hat. Diese Variante ist sehr sicher, wird allerdings nur selten angeboten.